Aufstiegsreform für Regionalliga vor dem Scheitern

Der DFB hat bei einem Treffen seines Präsidenten Reinhard Grindel mit den Landesverbänden viel Kritik für seine Reformpläne des Regionalliga-Aufstiegs bekommen. Da der Nordosten vehement gegen diese Regelung war, hatte Grindel vor der Sitzung am Mittwochabend noch ein Bonbon parat: So sollte in der ersten Saison mit neuer Aufstiegsregelung (2018/19) im rollierenden System der Nordosten als erster der drei übrigen Regionalligen das Recht zum direkten Aufstieg erhalten.

Beim Treffen in Frankfurt konnten sich die Amateurverbände nicht auf einen gemeinsamen Entwurf einigen.

Wie BILD erfuhr, soll die Reform der Aufstiegsregelung nun komplett von der Agenda des am Freitag stattfinden Außerordentlichen Bundestags verschwinden. Derzeit sieht es danach aus, dass das Wunschmodell des Verbands keine Zustimmung finden wird. Der Nordosten will eine Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen mit vier festen Aufsteigern. Dabei wird einer der Plätze im Jahresturnus zwischen den drei Staffeln weitergereicht, der zweite in Playoffs ausgespielt. Stimmen, die eine Reform fordern, sind bereits seit langer Zeit zu hören. Ein Knackpunkt ist das Beharren der Nord-Ost-Vertreter auf eine eigene Regionalliga.


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