Bitcoin steigt über 14 000 US-Dollar

Zeitgleich werden Bitcoins zunehmend zum beliebten Zahlungsmittel bei Erpressungen - wie im aktuellen DHL-Fall. Auf der bekannten Handelsplattform Bitstamp kletterte der Wert der Digitalwährung zwischenzeitlich bis auf 11.850 US-Dollar. Mit Future-Kontrakten werden Rohstoffe oder Finanzprodukte zu einem vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt gehandelt.

Damit stößt die Digitalwährung in das traditionelle Finanzgeschäft vor. Der Interessenverband "Futures Industry Association" kritisiert, die Regulierer hätten zu schnell und ohne intensive Diskussionen ihre Zustimmung erteilt.

Seit vergangenem Freitag sorgt grünes Licht von der US-Behörde CFTC für Terminkontrakte auf Bitcoins für weiteren Auftrieb bei der Digitalwährung. Alle Informationen zum Bitcoin im News-Ticker von FOCUS Online. Auch bei der japanischen Tokyo Financial Exchange wird über die Einführung eines Bitcoin-Futures nachgedacht.

Dezember, 08.51 Uhr: Der Kurs des Bitcoin ist am Mittwoch erstmals über 12.000 US-Dollar gestiegen. Seither ist er auf einer rasanten Rekordjagd. Dadurch können sich Käufer und Verkäufer gegen mögliche Preisschwankungen absichern.

Notenbanker und Vertreter von Regulierungsbehörden warnen vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung.

Beflügelt wird der Anstieg seit Wochen vor allem durch die Ankündigung der renommierten Chicagoer Terminbörse CME, künftig Terminkontrakte für Bitcoins anzubieten.

Mit dem steigenden Wert des Bitcoin wird dieser aber auch zunehmend zur begehrten "Erpresser-Währung": Die Fälle, in denen etwa die IT eines Unternehmens lahm gelegt und nur gegen Bitcoin-Zahlungen wieder freigegeben wird, nehmen zu.


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