Wembley ersetzt Brüssel bei EM 2020

Die belgische Hauptstadt Brüssel wird kein Spielort bei der EM 2020. Das entschied das Exekutivkomitee der UEFA am Donnerstag in Nyon. Als Ersatz bekam das Wembley-Stadion den Zuschlag, in London werden nun sieben statt der bislang geplanten drei Spiele stattfinden.In Belgien sollten eigentlich drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale ausgetragen werden. Rom setzte sich bei seiner Bewerbung mit dem Stadio Olimpico gegen die Städte Amsterdam, Glasgow und St. Zwar sind dem Vernehmen nach Unterlagen eingereicht worden, mit der Aufnahme als Spielort für die erste paneuropäische EURO wurde es dennoch nichts.

Durch die Städtepartnerschaft von Budapest und München wäre Ungarn Vorrundengegner der deutschen Mannschaft in der Gruppe F, sollten sich beide für das Turnier in zwölf Ländern qualifizieren. Jeder qualifizierte Ausrichter darf zwei Heimspiele bestreiten.

Für die Auslosung der sechs "Städtepaare" wurden sportliche Kriterien, die Reisedistanzen und mögliche politische Schwierigkeiten zugrunde gelegt. Unter anderem treffen England und Schottland im Falle einer erfolgreichen Qualifikation aufeinander.

Statt in einem neuen Stadion in Brüssel werden bei der EM 2022 nun vier weitere Partien im Wembley-Stadion gespielt.

Das Grundproblem beim Bau auf dem Parkplatz des Brüsseler EXPO-Geländes ist ein Konflikt mit der Gemeinde Grimbergen in der Provinz Flämisch-Brabant, der ein Teil des geplanten Stadion-Areals gehört. Neben Budapest und München sind dies Rom/Italien und Baku/Aserbaidschan, Sankt Petersburg/Russland und Kopenhagen/Dänemark, Amsterdam/Niederlande und Bukarest/Rumänien, London/England und Glasgow/Schottland sowie Bilbao/Spanien und Dublin/Irland.


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