Zugunglück in Meerbusch: Polizei spricht von mehreren Verletzten: Erste Bilder zeigen Unglückszug

Der im nordrhein-westfälischen Meerbusch verunglückte Personenzug hätte den betreffenden Gleisabschnitt nicht befahren dürfen. Das sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn. Der Regionalzug habe diesen "nicht befahren dürfen", erklärte die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen.

Nach zwei Stunden konnten allerdings die ersten Passagiere und auch der unter Schock stehende Lokführer den Unglückszug verlassen. "Der Personenzug hätte in den Abschnitt nicht reinfahren dürfen", sagte Münnich. Die Bundespolizei geht bislang von drei Schwerverletzten aus. "Es ist bei solchen Unglücken eigentlich immer im Nachhinein herausgekommen, wo das Problem lag", sagte ein Unternehmenssprecher. Auch Waggons des Güterzugs entgleisten.

In Nordrhein-Westfalen hat sich am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr ein Zugunglück ereignet. Warum der Fahrdienstleiter die von einem Güterzug besetzte Strecke freigab, sei bislang noch nicht geklärt. Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben. Fahrgäste sprachen von einem "grossen Knall" und einer Vollbremsung. Nach Angaben der Bundespolizei wurden 50 Menschen verletzt: 41 von ihnen leicht unter anderem mit Schocks und Hautabschürfungen, 9 schwer. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wünschte den Verletzten eine "baldige Genesung".


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