Dreyer bekommt bestes Stellvertreter-Ergebnis auf SPD-Parteitag

Das beste Ergebnis erzielte am Donnerstag die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die erstmals für einen Vizeposten kandidierte und 97,5 Prozent bekam.

Von wegen Bundespolitik: Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat Gerüchten über seinen möglichen Wechsel in die Berliner Bundespolitik eine klare Absage erteilt - ein Ministeramt käme für Scholz nicht in Frage. Neben Scholz schnitten auch die anderen Männer mäßig ab. Ralf Stegner, Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein bekam nur schwache 61,6 Prozent (2015: 77,3). Zuvor war Martin Schulz mit 81,9 Prozent als SPD-Chef wiedergewählt worden. Der Parteitag stimmte außerdem für ergebnisoffene Gespräche mit der Union. Sie warnt vor einer Festlegung auf eine erneute große Koalition mit der Union. Um Scholz hatten sich nach der Bundestagswahl Spekulationen gerankt, dass er Schulz als Parteichef ablösen könnte.

Dreyer steht seit 2013 an der Spitze der Regierung in Rheinland-Pfalz. "Meine Pläne haben sich an dieser Stelle nicht verändert", erklärte der 59-Jährige gegenüber dem "Abendblatt".


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