Kombination nach Slalom abgebrochen

Mikaela Shiffrin setzte sich im Kombi-Slalom in St.

Wie genau das Programm für das Wochenende aussehen wird, wird in der Mannschaftführersitzung ab 17.00 Uhr verlautbart. Wegen starker Windböen und dichten Nebels kann der geplante Super-G-Durchgang nicht gestartet werden, im für Samstag angesetzten Spezial-Super-G soll demnach auch die Entscheidung für die Kombination fallen. Eine Verschiebung des Kombi-Teilbewerbs auf Sonntag ist laut Reglement des Weltverbandes nicht möglich. Moritz vor Weltmeisterin Wendy Holdener und deren Schweizer Landsfrau Michelle Gisin, die hier im Februar die WM-Silbermedaille in der Kombination erobert hatte.

Nur Mikaela Shiffrin, die Slalom-Dominatorin aus Übersee, schob sich noch an ihr vorbei.

Chancen auf das Podest dürfen sich auch noch die Österreicherinnen Ramona Siebenhofer und Elisabeth Kappaurer ausrechnen, die auf den Rängen fünf und sechs lauern. "Ich bin sehr zufrieden, hab endlich meine Slalom-Leistungen vom Training auch im Rennen umsetzen können", freute sich Speed-Fahrerin Siebenhofer. Österreichs stärkste Kombiniererin, Michaela Kirchgasser, ist nach einem schweren Fehler aus dem Rennen um einen Topplatz. "Eine kleine Unregelmäßigkeit hat mich aus den Konzept gebracht".

Im Slalom gab Julia Mancuso aus den USA ihr Comeback nach mehr als zweieinhalb Jahren Verletzungspause. Lena Dürr (Germering), die bereits für die Olympischen Spiele in Pyeongchang qualifiziert ist, erreichte dabei nicht einmal die erste Zwischenzeit. Lara Gut klassierte sich mit 2,81 Sekunden Rückstand im 21. Ihr zuvor letztes Rennen bestritt sie im März 2015 in Garmisch-Partenkirchen.


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