Bundespräsident Steinmeier dankt der Berliner Stadtmission [1:52]

Die neue Bundesregierung müsse dafür sorgen, "dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter auseinandergeht", sagte Steinmeier am Montag nach einem Besuch bei der Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo. Er traf Obdachlose und Helfer auf eine Tasse heißen Kaffee. Die Bahnhofsmission im Berliner Westen besuchen nach Angaben der Leitung jeden Tag mehrere Hundert Menschen, die keine Wohnung haben oder generell sehr wenig Geld. Zugleich würdigte der Bundespräsident die ehrenamtliche Arbeit für Obdachlose und warb für mehr Engagement durch die Zivilgesellschaft.

Frank-Walter Steinmeier (r) unterhält sich mit Mitarbeitern und Obdachlosen.

Diesmal brachte Steinmeier seine "First Lady" Elke Büdenbender (55) mit, die den Obdachlosen mit ihrer lockeren Art ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Steinmeier erklärte, an einer solchen Stelle zeige sich wie in einem Brennglas, was in Deutschland noch zu tun sei. Menschen würden aus ganz verschiedenen Gründen in die Obdachlosigkeit abrutschen: Suff, Scheidung, Job-Verlust, manchmal alles auf einmal. Wie viele Menschen auf der Straße leben oder bei Bekannten unterkommen, wird nicht erfasst.


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