München setzt Kooperation mit Hasan Ismaik fort

Die von den Vereinsmitgliedern im Juli formal geforderte Kündigung der Kooperation mit der Beteiligungsgesellschaft des Geldgebers innerhalb von sechs Monaten wird nicht ausgesprochen.

Hasan Ismaik bleibt an Bord: Ein Ende der Kooperation des TSV 1860 mit dem Investor ist nicht in Sicht.

München. Trotz eines Misstrauensvotums des TSV 1860 München wird der Fußball-Viertligist die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Investor Hasan Ismaik vorerst fortsetzen. Hintergrund des "Hoppen-Antrags" war der Vorwurf, Ismaik habe sich, indem er die Zahlung für die Drittliga-Lizenz verweigerte, einer Hauptpflichtverletzung schuldig gemacht. Der Beschluss am 23. Juli zur Kündigung wurde mit dem Vorbehalt "nach Zustimmung des Verwaltungsrats" versehen.

Im Kooperationsvertrag sind die Grundsätze für die Zusammenarbeit der Gesellschafter und ihre Rechte und Pflichten geregelt. Das Präsidium und der Verwaltungsrat des TSV kamen demnach zu dem Schluss, "dass unter den aktuellen Rahmenbedingungen und zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Umsetzung des Mitgliederbeschlusses eine Schmälerung der Handlungsmöglichkeiten und der Rechtspositionen des Vereins nach sich ziehen würde".

Die Münchner holten danach ein juristisches Gutachten für eine "seriöse Chancen-Risiko-Analyse" ein, wie sie schrieben. Medienberichten, dass das Gutachten hohe Geldsummen verschlinge, widersprach der Klub vehement: "Das Präsidium pflegt einen sorgfältigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Vereinsvermögen". Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Löwen direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone.


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