Mehr als 60 Tote bei Luftangriffen im Jemen

Saudi-Arabien übt blutige Rache für Raketen aus der Provinz Hodeida.

Im Jemen sind bei den jüngsten Kämpfen mehr als 60 Menschen getötet worden. Zudem seien 63 Rebellen verletzt worden. Auf Seiten der Regierungstruppen starben zwölf Soldaten. Neun Menschen seien demzufolge am Montag bei Angriffen auf ein Militärlager der Huthi-Rebellen westlich der Hauptstadt Sanaa gestorben. Die Stadt und der Hafen werden von den Huthis kontrolliert. Das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis unterstützt die Regierung und fliegt Angriffe auf Houthi-Stellungen.

Im Jemen kämpfen die Truppen des nach Saudi-Arabien geflohenen sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi (72) gegen die schiitischen Huthi-Rebellen. Außerdem herrscht im Jemen eine dramatische Cholera-Epidemie.


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