Boris Becker verkaufte falschen Schäger

Das hat selbst Trödel-König Horst Lichter noch nicht gesehen: Bei "Bares für Rares" verkaufte ausgerechnet Boris Becker die "falsche Ware".

Berlin - Die ZDF-Sendung "Bares für Rares" lockt jeden Nachmittag rund zwei Millionen Zuschauer vor den Bildschirm, gilt als das erfolgreichste Produkt im nachmittäglichen Sendebetrieb beim Zweiten.

Eigentlich war es ein gelungener Deal, besonders für Schmitz-Avila, der Beckers erste Preisvorstellung nicht nur um die Hälfte unterboten, sondern der Tennis-Legende auch noch ein gemeinsames Abendessen abgeschwatzt hatte.

Das Problem: Es handelte sich um den falschen Schläger.

Der Verkäufer des Becker-Schlägers mit Gastgeber Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek
ZDF Screenshot Youtube Der Verkäufer des Becker-Schlägers mit Gastgeber Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek

Lesen Sie auch: Was ist bei "Bares für Rares" eigentlich echt? Einen Wimbledon-Schläger brachte er für viel Geld an den Mann.

Wie "Bild" berichtet, verschickte die Produktionsfirma der Sendung ein Schreiben mit dem Inhalt: "Es sieht leider ziemlich klar danach aus, dass in unserer Sendung nicht der Schläger verkauft wurde, der versprochen und in der Show besprochen wurde".

Wie der falsche Schläger ins Spiel gekommen ist, ist unklar. "Tatsächlich wurde zunächst versehentlich der falsche Schläger übergeben, der jedoch absolut baugleich mit dem Schläger aus 1999 ist", so Moser zu "Bild". Becker wollte seinen Erlös für einen guten Zweck spenden.

Doch es gibt noch mehr Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Verkauf. Das war den Händlern in der Sendung aber doch zu hoch. Inzwischen habe der Händler, laut Becker-Anwalt den richtigen Tennisschläger erhalten. Der Becker-Anwalt deutete gegenüber "Bild" an, sein Klient habe sich letztlich doch noch für eine andere Organisation entschieden. Dort scheiterte Becker im Achtelfinale an Patrick Rafter, es war zugleich sein letzter Auftritt beim berühmtesten Tennis-Turnier der Welt.


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