Über ein Dutzend Tote nach Anschlag auf eine Beerdigung in Afghanistan

Mindestens 14 weitere Menschen wurden verletzt, als eine auf einem geparkten Motorrad montierte Bombe in der Nähe der Trauergesellschaft detonierte.

Über die Zahl der Opfer gab es zunächst widersprüchliche Angaben, andere Quellen berichteten von bis zu 30 Verletzten. Das Attentat ereignete sich im Distrikt Behsud der Provinz Nangarhar, die an Pakistan grenzt.

Alle Opfer waren Zivilisten, wie der Sprecher weiter sagte. Die Menschen hatten sich versammelt, um Wali Gul zu beerdigen, einen ehemaligen Chef der Distriktsverwaltung. Vorerst übernahm niemand die Verantwortung für den Anschlag. Die radikalislamischen Taliban bestritten, hinter der Bluttat zu stehen.

Zuletzt hatte sich aber die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) für mehrere Anschläge in der Gegend verantwortlich gezeigt. Afghanisches und US-Militär greifen die Extremisten dort regelmäßig an.


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