Erster Flug im neuen Jahr: SpaceX bringt Geheimsatelliten auf Umlaufbahn

SpaceX hat am Montag seinen ersten Raketenstart des Jahres erfolgreich absolviert. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei informierte US-Beamte.

Die wiederverwendbare Trägerrakete landete rund acht Minuten nach dem Start wieder im vorgesehenen Bereich in Cape Canaveral.

Die Mission mit der Rakete Falcon 9 wurde vom Cape Canaveral gestartet. Allerdings konnte die Rakete offensichtlich nicht die erforderliche Erdumlaufbahn erreichen.

SpaceX- Rakete
Neues SpaceX-Projekt – Die superschwere Rakete die nicht fliegen will

Der Nachrichten-Satellit mit dem Codenamen "Zuma" habe sich nicht von der zweiten Stufe der Rakete getrennt und sei wahrscheinlich zerbrochen oder ins Meer gestürzt, sagten die Beamten, die nicht namentlich genannt werden wollten. Laut einem der Beamten wird davon ausgegangen, dass der Satellit "abgeschrieben" werden könne. Allerdings gebe es vorläufig keine Hinweise auf Sabotage oder irgendwelche Eingriffe anderer Art, hieß es.

Die Geheimnistuerei um den Zweck des Raumtransports nutzte SpaceX freilich ausführlich für PR-Zwecke. Nach Angaben des US-Technikportals "The Verge" bestreitet das für das militärische Satellitenprogramm verantwortliche National Reconnaissance Office (NRO) jedenfalls eine Verantwortlichkeit für das Projekt. Im September startete die Firma des US-Unternehmers Elon Musk zum ersten Mal das geheime experimentelle Raumflugzeug der US Air Force, die Boeing X-37B.


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