Kanute verseuchte das Getränk seines Rivalen

Komatsu hatte das Rennen im September gewonnen, wurde aber nach einer positiven Dopingprobe gesperrt. Nun hob die japanische Anti-Doping-Agentur die Sperre des 25-Jährigen wieder auf. Suzuki hatte zugegeben, seinem teaminternen Rivalen Seiji Komatsu die verbotene Substanz Methandienone, bekannt als Dianabol, zum Muskelaufbau ins Getränk gemischt zu haben. Die beiden waren noch einen Monat vor dem Vorfall bei der WM in Tschechien Teamkollegen gewesen.

Der Kanu-Verband stellte laut dem Blatt bei internen Untersuchungen fest, dass Suzuki mehrfach versucht hatte, auch andere Konkurrenten zu sabotieren. So soll er Ausrüstungsgegenstände für das Training und für Wettkämpfe gestohlen haben, hieß es.

Wie der japanische Kanu-Verband in seiner Begründung mitteilte, hat das Verhalten von Yasuhiro Suzuki dem Geist des sportlichen Fair Play komplett widersprochen.


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