Nach "Schwalbe": 12.000 Euro Strafe für Bayer-Trainer Herrlich

"Zu dem Hohn und Spott, den ich zurecht bekommen habe, muss ich jetzt auch noch 12 000 Euro zahlen." .

Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich kommt nach seiner kuriosen "Schwalbe" im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach (1:0) mit einer Geldstrafe davon.

Herrlich ließ den Ball erst durch seine Beine rollen, um Zeit zu gewinnen, und ging nach einer leichten Berührung von Denis Zakaria auch noch zu Boden. Nach der Partie entschuldigte sich der Trainer für sein Verhalten und räumte ein, dass er sich für die Aktion schäme.

"Ich akzeptiere die Strafe", sagte Herrlich Medienberichten zufolge am Dienstag nach dem Training.

"Das Ganze ist wohl auch wegen der Winterpause sehr aufgebauscht worden". Der DFB-Kontrollausschuss hatte den Bayer-Trainer um eine schriftliche Stellungnahme ersucht.

Schon in der vergangenen Woche hatte Herrlich wissen lassen, dass er nach seiner Sturz-Einlage nicht mit einer Sperre durch den DFB rechne und zum Rückrundenauftakt gegen Tabellenführer Bayern München am Freitag (20.30 Uhr) seinen Platz auf der Bank einnehmen könne. "Das darf nicht passieren, auch mit 46 Jahren muss ich da noch fest stehen".


Beliebt

VERBINDEN