Weniger Arbeitslose in der Schweiz

Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen des Kantons reicht von 1,5 (Frutigen-Niedersimmental und Interlaken-Oberhasli) bis 3,9 Prozent (Biel). Im Dezember hatte die Zahl der Arbeitslosen jedoch saisonal bedingt zugenommen.

ARBEITSMARKT ⋅ Der Wirtschaftsaufschwung kommt langsam auf dem Arbeitsmarkt an.

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Dezember bei der ausgewiesenen Quote minimal schlechter entwickelt als erwartet.

29'402 Personen waren Ende Dezember bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 906 mehr als im Vormonat.

Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl im letzten Jahr liegt bei 143'142 Personen und ist damit um 6175 Personen oder 4,1 Prozent tiefer als 2016.

Der Arbeitsmarkt war im vergangenen Jahr geprägt durch eine insgesamt bessere Beschäftigungssituation und einen moderaten, kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Vor allem in der ersten Jahreshälfte sei die absolute Zahl Arbeitsloser zurückgegangen, habe dann in der zweiten Jahreshälfte zunächst stagniert, ehe sie gegen Jahresende "ausschliesslich durch saisonale Effekte" wieder angestiegen sei.

Für das erste Halbjahr 2018 geht das Zürcher Amt von einer weiteren Verbesserung der Arbeitssituation aus.

Die bernische Volkswirtschaftsdirektion schaute am Dienstag auch auf das ganze Jahr 2017 zurück. Das sind etwas weniger als im Jahr zuvor (15'283) und entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent (2016: 2,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote steig von 2,7 Prozent auf 2,9 Prozent. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen aus diesem Sektor nahm im Monatsvergleich denn auch um über 7'000 zu. Die Quote verharrte bei 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr nahm sie jedoch um 0,5 Prozentpunkte ab.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit von 2,4 auf 2,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich verringerte sie sich leicht um 0,1 Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl jedoch um 5,1%.


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