BER fehlt eine Milliarde Euro

Für die Inbetriebnahme und den Ausbau des Berliner Großflughafens BER fehlen einem Zeitungsbericht zufolge bis zu eine Milliarde Euro.

Allein die Kosten für den Baustellenbetrieb und die Einnahmeausfälle liegen dem Bericht zufolge bei rund 25 Millionen Euro pro Monat. Außerdem brauche man weitere Millionen für neue Aufträge zur Fertigstellung. Er verwies lediglich auf eine für März geplante Aufsichtsratssitzung, bei der über die weitere Finanzierung entschieden werden solle.

Bis zur geplanten Eröffnung im Oktober 2020 fehlen demnach allein dadurch rund 750 Millionen Euro. Maximal 400 Millionen Euro könne die Flughafen-Gesellschaft durch Kredite alleine stemmen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Gesellschafterkreise weiter.

Die Gesellschafter - Berlin, Brandenburg sowie der Bund - seien sich uneinig, wie die Flughafengesellschaft den restlichen Bedarf finanzieren solle. Damals hatte der Chef der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Engelbert Lütke Daldrup, bereits angekündigt, durch die abermals verzögerte Eröffnung des Airports werde zusätzliches Geld gebraucht, worüber der Aufsichtsrat im März beraten werde. Noch vor Weihnachten sei der Aufsichtsrat über den Finanzbedarf informiert worden. Sämtliche Eröffnungstermine kippten seitdem jedoch, weil Planungsfehler, Baumängel und Technikprobleme abzuarbeiten sind.


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