Erol Sander wegen Drogenbesitzes zu Geldstrafe verurteilt

Die Vorwürfe gegen den Schauspieler seien aber auch hier falsch, betont der Anwalt, da Sander keine Drogen besessen noch genommen habe.

Nach der Trennung von Erol Sander und seiner Ehefrau wurden Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen den Schauspieler laut. In einem Statement schreibt er: "Das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Anwendung häuslicher Gewalt wurde nunmehr mit Bescheid der Staatsanwaltschaft München I vom 08.01.2018 eingestellt".

Darin heißt es: "Mein Mandant und seine Ehefrau sind seit Anfang Juni 2017 getrennt". Hierauf musste die Staatsanwaltschaft München zwei Ermittlungsverfahren einleiten. Goddet beschuldigte ihren Noch-Ehemann der häuslichen Gewalt und sagte dem Magazin "Bunte": "Wir waren Ende Mai bei einem Geburtstag eingeladen, ich habe mich mit einem Basketballtrainer unterhalten". Gegen die Einstellung kann kein Rechtsmittel eingelegt werden. Doch ob Erol Sander selbst die Vorwürfe nun anerkennt, oder nicht: Der "Mordkomission Istanbul"-Star ist nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorbestraft". Die Vorwürfe wurden erhoben, um unserem Mandanten nach der Trennung von seiner Ehefrau Schaden zuzufügen. Strafbefehle können auch erlassen werden, wenn die Schuld des Täters nicht bewiesen ist, stattdessen genügt ein hinreichender Tatverdacht. Abschließend heißt es: "Herr Sander legt Wert darauf, dass hiermit kein Anerkenntnis der gegen ihn erhobenen Vorwürfe verbunden ist". Im Gegenteil: "Die von der Staatsanwaltschaft veranlassten Haar-, Blut- und Urinproben haben keinerlei Nachweis für den angeblichen Drogenkonsum erbracht". "Dennoch hat sich mein Mandant nach Abwägung aller Vor- und Nachteile dazu entschlossen, gegen den Strafbefehl kein Rechtsmittel einzulegen". Den Strafbefehl mit einer Geldstrafe von rund 25 000 Euro wegen Marihuana-Besitzes in nicht geringer Menge habe er aus Rücksicht auf seine Familie und sein privates Umfeld akzeptiert, um eine monatelange öffentliche Berichterstattung über die Verhandlung zu vermeiden.


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