Frau hetzt ihren Hund auf Asylbewerberin

Wie das Landeskriminalamt Sachsen am Mittwoch mitteilt, hatten die Unbekannten einen großen schwarzen Hund bei sich. Die 19-Jährige aus Äthiopien wurde am Dienstag an einer Straßenbahnhaltestelle von mehreren Mitgliedern der Gruppe zunächst beschimpft, wie das sächsische Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte. Im Verlauf der Geschehnisse leinte die Halterin den Hund ab und ließ ihn auf die junge Frau los. Die Äthiopierin versuchte zu flüchten, doch der Hund griff die wegrennende Geschädigte von hinten an. Sie fiel zu Boden und wurde bei dem Versuch, den angreifenden Hund abzuwehren, gebissen. Erst als bislang unbekannte Zeugen des Vorfalls die Hundehalterin aufforderten, das Tier wegzunehmen, rief diese ihren Hund zurück. Die Gruppe verließ daraufhin den Tatort.

Das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum hat nun die Ermittlungen übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Abteilung des sächsischen Landeskriminalamtes wird immer dann tätig, wenn bei Straftaten ein politisches Motiv anzunehmen ist, rund 250 Beamte sind dort tätig.


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