Michael Schumacher: Schumi-Erbe stirbt! DIESES Denkmal wird abgerissen

Die Rennstrecke in Kerpen-Manheim bei Köln soll im Jahr 2020 dem Braunkohle-Tagebau Hambach weichen.

Michael Schumachers sportliche Heimat verschwindet.

Der sogenannte "Erftlandring" habe schon bei der Genehmigung des Tagebaus 1977 innerhalb der Abbaugrenzen gelegen. Die Kartbahn in Kerpen, auf der Schumacher das Rennfahren lernte, wird geschlossen. Die Betreiber sind auf der Suche nach einem neuen Standort, ein Energiekonzern bietet eine Millionen-Abfertigung. Der Tagbau wird unbarmherzig vorangetrieben, sodaß zum Beispiel in Immerath sogar der Dom abgerissen wird. Doch Michael Schumacher ist seit jeher besonders eng mit der Kartbahn verbunden - dem 49-Jährigen gehört die Rennstrecke zu zwei Dritteln, ein weiteres Drittel befindet sich im Besitz des Vereins "Rennsportfreunde Wolfgang Graf Berghe von Trips e.V." und des "Kart-Klub Kerpen-Manheim". Ralf Schumacher, Bruder von Legende Michael, musste ihnen nun mitteilen: "Es wird keine neue Kartbahn geben".

"Es gibt keine neue Kartbahn", sagte der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, Jugendwart beim ansässigen Kartklub, dem Kölner Express: "Die gemeinsame Suche mit RWE hat zu keinem von der Bevölkerung mitgetragenen neuen Standort geführt".

Über einen Verkauf seines Anteils des Geländes an RWE will der Klub im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 1. Februar beraten. Unklar ist, was mit dem Zweidrittel-Anteil passiert, der Michael Schumacher gehört.

Auf unsere Anfrage, ob die Familie Schumacher einer Verkaufsentscheidung folgen würde, sagt Schumi- und Mick-Managerin Sabine Kehm (53) zunächst: "Die Familie Schumacher ist über die Entwicklungen auf dem Laufenden".

Schumacher wuchs im Kerpen auf. Sein Vater war zeitweise deren Pächter. Die Bahn war Austragungsort mehrerer nationaler und internationaler Meisterschaften.


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