Mindestens 13 Menschen sterben durch Schlammlawinen

Vergangenen Monat tobten im US-Bundesstaat Kalifornien verheerende Waldbrände. An mehreren Orten rutschen Hänge ab, mindestens 13 Menschen kommen durch Schlammlawinen um.

Bei Erdrutschen im US-Bundesstaat Kalifornien sind Berichten zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Die meisten Toten wurden in Montecito südlich von Santa Barbara in den Überresten ihrer Häuser gefunden. Es sei wahrscheinlich, dass die Zahl der Opfer noch steigen werde. Die Feuerwehr suchte mit Hunden nach mehr als 20 Vermissten. Auslöser war Medienberichten zufolge selten heftiger Regen. Das sagte der Sheriff im Bezirk Santa Barbara, Bill Brown, in der Nacht zu Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Die Feuerwehr setzte nach eigenen Angaben Suchhunde ein, um mögliche weitere Opfern unter den Erdmassen zu finden. Mehrere Dutzend Häuser in dem nordwestlich von Los Angeles gelegenen Ort wurden zerstört oder beschädigt, wie Einsatzkräfte mitteilten. Eine 14-Jährige saß mehrere Stunden in einem zerstörten Haus in Montecito fest, bevor sie von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht wurde. Vielerorts wurden bedrohte Anwohner aus ihren Häusern gerettet.

Erschwert wurden die Rettungseinsätze durch die Sturmschäden.

Nach den schweren Bränden habe die Oberfläche der Hügel Schlamm und Wasser nichts mehr entgegenzusetzen gehabt, hieß es. Straßen waren überflutet oder durch umgestürzte Bäumen blockiert.


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