Rassismusvorwurf gegen H&M: Die Akte "Affen-Pulli"

Der Protest hatte sich an einem auf der englischen Homepage von H&M veröffentlichtes Foto entzündet. Prekär: Das Model für das fragwürdige Produkt war ein kleiner, schwarzer Junge. Der Pulli war Teil einer Safari-Kollektion und wurde im britischen Onlineshop angeboten. Darauf ist ein schwarzes Kind zu sehen, das einen Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" - auf Deutsch "Coolster Affe im Dschungel" - trägt. Im Netz wurde kritisiert, dass in diesem Zusammenhang der Begriff "Affe" als Beleidigung für schwarze Menschen verstanden werden könnte.

Brown und viele andere User auf Twitter beziehen sich auf die lange Geschichte von Diskriminierung, Rassismus und Apartheid gegenüber Schwarzen - in den USA und weltweit. Einige Musiker, die bisher für H&M Werbung gemacht haben, haben ihre Zusammenarbeit aufgekündigt. Daneben ein weißer Junge, gleicher Pullover mit dem Aufdruck "Survival expert". "Der Modekonzern entfernte die Werbung und eine Sprecherin entschuldigte sich bei allen, die sich durch die Werbung gekränkt fühlten". Einem der zahlreichen Marketing- und PR-Strategen hätte auffallen müssen, wie unpassend das Werbebild ist. So beendete der kanadische Musiker The Weeknd mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit H&M.


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