Trump muss Schutzstatus für junge Einwanderer weiter gewähren

Das Weiße Haus hat die Gerichtsentscheidung gegen die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Aberkennung des Schutzstatus für hunderttausende junge Einwanderer scharf kritisiert.

Richter William Alsup in San Francisco entschied laut US-Medienberichten am Dienstagabend (Ortszeit), das Programm mit dem offiziellen Titel Daca ("Deferred Action for Childhood Arrivals") müsse vorerst Bestand haben. Es betrifft rund 700.000 Migranten, die als Kinder illegal ins Land gekommen waren.

Im September hatte er das Dekret seines Vorgängers Barack Obama für ungültig erklärt.

Trump hatte seine Entscheidung gegen das Dekret mit der Aufforderung an den Kongress verbunden, bis zum 5. März 2018 eine gesetzliche Regelung für diese als "Dreamers" (Träumer) bezeichneten Einwanderer zu finden. Trump führte in der Angelegenheit auch bereits Gespräche mit den Demokraten. Andernfalls würden sie ihren Schutzstatus verlieren.

Der Republikaner fährt einen einwanderungsfeindlichen Kurs. Während seines Wahlkampfs brandmarkte er Einwanderer aus Mexiko pauschal als "Vergewaltiger", was auch im Ausland für einen Sturm der Entrüstung sorgte.


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