Dieser Hund aus Prenzlau erfror angebunden vor Tierheim

Wie grausam können denn Menschen sein? Ein Mitarbeiter stellte dann fest, dass das Tier bereits tot war.

In Deutschland ist das Entsetzen groß: In Neubrandenburg hat ein Tierquäler einen jungen Mischlingshund das Maul zugebunden, an einen Pfahl angeleint und seinem Schicksal überlassen.

Ob das Tier an Unterernährung gestorben ist oder erfroren ist, ist nicht bekannt. Offensichtlich war das Tier auch unterernährt. "Auf alle Fälle ist es eine Sauerei", schimpft der Geschäftsführer des Sozial- und Jugendzentrums Hinterste Mühle Guntram Prohaska.

Der erschreckende Fund wurde bei dem Tierheim, das nur 50 Meter entfernt liegt, gemeldet. Nach der traurigen Entdeckung informierten die Finder unter anderem das Ordnungsamt der Stadt und das Veterinäramt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Ein junger Hund wurde in Neubrandenburg ausgesetzt - bei eisiger Kälte. Dort werde jetzt ein pathologisches Gutachten erstellt, das Aufschluss über den Hund und die seines Umstände des Todes geben soll.

Währenddessen läuft die Suche nach dem Besitzer.

Laut Steuermarke war der Hund in brandenburgischen Prenzlau registriert. In der uckermärkischen Kreisstadt konnte man anhand der Nummer ermittelt, in welchen Haushalt der Hund gehört. Der Name wurde den Behörden in Neubrandenburg übermittelt.


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