Toyota und Mazda bauen 1,6 Milliarden teures US-Werk in Alabama

Mazda und Toyota werden ein gemeinsames Werk in den USA bauen.

Die Anlage soll bis zu 4.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Geplant ist die Produktion des Toyota Corolla sowie eines kleinen SUV von Mazda.

Toyota kennt sich in der Region bestens aus - die neue Fabrik liegt lediglich 14 Meilen von einer bereits bestehenden Fertigungsstätte des Autobauers entfernt. Es entstehen bis zu 4000 Arbeitsplätze. Bislang ist nicht bekannt, was ihnen an Steuernachlässen und anderen Anreizen gewährt wird. Die Region von Texas bis South Carolina wird dadurch immer stärker zur Konkurrenz für das traditionelle Zentrum der US-Autoindustrie rund um die Autohochburg Detroit im Bundesstaat Michigan an der Grenze zu Kanada. Dort sitzen die drei großen US-Konzerne General Motors, Ford und Chrysler.

Der Süden lockt vor allem ausländische Hersteller mit einem geringeren Gewerkschaftseinfluss und günstigeren Produktionskosten. Der Boom begann vor zwei Jahrzehnten, als Alabama schätzungsweise 250 Millionen Dollar in die Hand nahm, um Mercedes für den Bau eines Autoteile-Werks anzulocken. Volkswagen fertigt schon lange im benachbarten Bundesstaat Tennessee, BMW nicht weit entfernt in South Carolina.


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