Guardiola warnt vor Belastung: "Werden Spieler noch umbringen"

City-Coach Pep Guardiola kann außerdem auf die torgefährlichste Offensive (64 erzielte Treffer) und die stabilste Defensive (13 Gegentore) der Liga zählen. Da wäre einmal die intelligente Transferpolitik, die sich ein Klub aber erst einmal leisten müssen kann - Pep Guardiola wurden so gut wie alle Wünsche erfüllt, sodass er in der Vergangenheit für Spieler wie Benjamin Mendy, Kyle Walker, Bernardo Silva, John Stones und Leroy Sané jeweils mindestens 50 Millionen Euro ausgeben durfte. Schaut euch doch mal an, wie viele Spieler zuletzt Muskelverletzungen hatten. Leicester City musste binnen 213 Stunden sogar viermal ran.

Für Arsenal-Teammanager Wenger war der West-Midlands-Auftritt seiner Elf, die sich an den zuvor punktgleichen Tottenham Hotspur (am Donnerstag gegen West Ham United) vorbeischoben, das 811. Premier-League-Spiel als Trainer seit seinem Amtsantritt bei den Gunners im Oktober 1996. Damit kam Ferguson von 1986 bis zu seinem Rücktritt vor vier Jahren bei den Red Devils auf 1033 Begegnungen in Englands höchster Spielklasse.

Bei Guardiola hat sich Wut aufgestaut: "Ich weiß, dass die Show weitergehen muss, aber das ist nicht normal". Der Schlussmann präsentiert sich nicht nur als sicherer Rückhalt, sondern auch als genialer Baustein im Spielaufbau, was auch der Hauptgrund für seine Verpflichtung war.

Dabei sei jeder Fan wegen der Spieler da, betonte der 46-Jährige, "und nicht wegen der Trainer oder der Pressekonferenzen oder sonst jemanden".

Man müsse nicht die Spielweise in England ändern. "Es ist nicht Basketball oder Tennis - die Spieler brauchen Erholung". Bei City fehlen aktuell Benjamin Mendy und Gabriel Jesus aufgrund von Knieverletzungen. "Gott sei Dank ist es nicht so schlimm!", schrieb er selbst auf Twitter.


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