Drei Tatverdächtige festgenommen Zwölfjähriges Mädchen in Silvesternacht angeschossen

Dadurch ergab sich der Verdacht gegen den 68-Jährigen, der daraufhin festgenommen wurde.

Ein zwölfjähriges Mädchen ist in der Silvesternacht in Salzgitter (Niedersachsen) in Deutschland angeschossen und schwer verletzt worden. Es gab demnach bislang keine Hinweise auf einem Streit oder eine Auseinandersetzung, die damit zusammenhängen könnte. Die Hintergründe und Motive der Tat würden jedoch weiter überprüft. Nach ersten Erkenntnissen hatte der türkische Staatsbürger keine Erlaubnis für die Schusswaffe.

Dem Mädchen geht es nach einer Notoperation wieder besser. Ermittler hätten Waffe und Patronenhülsen sichergestellt, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem SPIEGEL mit.

Nach den bisherigen Ermittlungen sollen in der Silvesternacht 21 Schüsse zunächst aus dem Fenster eines Cafés und wenig später von einem Bürgersteig abgefeuert worden sein. Experten der Spurensicherung untersuchten auch am Dienstag den Tatort. Wegen eines versuchten Tötungsdelikts werde gegen drei Verdächtige ermittelt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, das Amtsgericht habe auf Antrag seiner Behörde einen Haftbefehl gegen einen 68-Jährigen erlassen. Bei der Festnahme soll der Mann leicht alkoholisiert gewesen sein. Dabei traf er eine damals Elfjährige tödlich, als sie mit Freunden auf der Straße feierte.


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