Frau stirbt durch Schuss aus der Dienstwaffe eines Bundespolizisten

Ein Bundespolizist wird verdächtigt, den Tod einer 34 Jahre alten Frau in Thüringen verschuldet zu haben. Der Beamte aus Bayern und ein weiterer Mann wurden festgenommen. Nach ersten Ermittlungen gehe man derzeit davon aus, dass sich ein einzelner Schuss versehentlich gelöst habe, teilte der zuständige Staatsanwalt Dirk Germerodt auf Anfrage mit. Nach Angaben der Polizei hatte sie in der Nacht zum Freitag eine Schussverletzung erlitten. Dort fand die Polizei, die wiederum von der Rettungsleitstelle informiert wurde, wenig später eine 34-jährige Frau, die aus dem Kosovo stammt, mit einer Schussverletzung im Bett - leblos. Welcher von beiden, könne sie aber nicht sagen. Die beiden deutschen Männer waren laut Germerodt zur Tatzeit "erheblich alkoholisiert", der MDR berichtet von Blutalkoholwerten von 1,8 und 2,4 Promille. Zwar wurden die beiden jungen Männer nach dem Leichenfund am Freitag festgenommen wurden, inzwischen sollen sich die beiden allerdings wieder auf freiem Fuß befinden.

Bei ihrer Vernehmung gaben beide Männer an, mit der Dienstwaffe des Münchners hantiert zu haben. Dabei soll es sich im den Freund der 34-Jährigen handeln. Die Obduktion am Freitagmittag soll Aufklärung über die Todesursache bringen. Die Ermittler der Polizei prüfen nun anhand der Spuren, ob diese Version der Geschehnisse stimmen kann.


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