Gestohlenes Nolde-Gemälde zurückgegeben

Es war im März 2014 gestohlen worden.

Das Ende eines Kunstkrimis: Das Gemälde "Christus zu Emmaus" ("Middag i Emmaus") von Emil Nolde, für das unbekannte Täter ein Lösegeld erpressen wollten, kehrt nun in die Ølstruper Kirche in der Nähe von Ringkøbing im Westen Dänemarks zurück. Das auf einen Wert von 1,3 Millionen Euro geschätzte Bild "Christus zu Emmaus" sei am 22. Dezember in Gegenwart einer Mitarbeiterin der Nolde Stiftung Seebüll an die Staatsanwaltschaft übergeben worden, teilte die Flensburger Polizei am Freitag mit.

Die Diebe eines Gemäldes von Emil Nolde (1867-1956) haben es ohne Lösegeldzahlung zurückgegeben.

Ein Erpresser mit dem Pseudonym "Kulturfreund" hatte sich vor zwei Jahren an die Nolde Stiftung: Für eine "Aufwandsentschädigung" von 130 000 Euro würde er das Bild zurückgeben. Die Stiftung schaltete die Polizei ein. Die Staatsanwaltschaft habe ihn schließlich zur Vermittlung der Rückgabe bewegt. Danmarks Radio berichtete, die Ølstruper Pastorin Inge-Dorthe Brønden Kaasgaard sei überglücklich.


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