Mordprozess nach Messerattacke in Hamburger Supermarkt

Der abgelehnte Asylbewerber soll aus einer islamistischen Gesinnung heraus in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und anschließend sechs weitere Menschen verletzt haben.

Er gab an, aus religiösen Motiven gehandelt zu haben.

Der Angeklagte im Mordprozess um die Messerstecherei in einem Hamburger Supermarkt hat zu Prozessbeginn ein Geständnis verlesen lassen.

Zum Auftakt erklärte die Verteidigung vor dem Oberlandesgericht, der 26-Jährige erkläre sich in allen Anklagepunkten schuldig. Nach Überzeugung der Anklage handelte der Täter vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts um den Tempelberg in Jerusalem. Ihm sei es darum gegangen, so viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens wie möglich zu ermorden. Deshalb muss er sich in dem zunächst bis März angesetzten Prozess vor dem Staatsschutzsenat nicht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten, sondern wegen Mordes sowie sechsfachen Mordversuchs und Körperverletzung.


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