Berliner Justiz verdiente massiv mit Bitcoin

Die Berliner Justizkasse profitiert von der Wertsteigerung des Internet-Finanzprodukts Bitcoin. Wie die Berliner Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, stieg der Wert von im Frühjahr beschlagnahmten 64 Bitcoins von etwa 76.000 Euro auf rund 850.000 Euro. Die früheren Besitzer erklärten sich demnach dazu bereit, der Justiz die Krypto-Währung zu überlassen. Angeklagt ist ein 43-Jähriger, der von Berlin aus einen schwunghaften Drogenhandel im Darknet gesteuert haben soll.

Die beschlagnahmten Bitcoin fließen nun in die Justizkasse und sollen vermutlich in Euro umgetauscht werden. Justizsprecher Martin Steltner erwartet eine Auszahlung der Digitalwährung in Euro: "Dass wir das Geld jetzt spekulativ anlegen, bezweifle ich".

Was jedoch mit den ungeahnten Einnahmen passiert, ist noch unklar. Bitcoins vervielfachten in den vergangenen Monaten ihren Wert, sind aber auch sehr volatil.


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