Hier landet eine Boeing beinahe im Meer

Eine Passagiermaschine der Fluglinie Pegasus Airlines ist nach einer verunglückten Landung im nordosttürkischen Trabzon beinahe ins Schwarze Meer gerutscht.

Auch Pegasus teilte mit, die 162 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder seien bei dem Vorfall am Samstagabend nicht verletzt worden. Die Boeing 737 war aus Ankara nach Trabzon geflogen.

Der internationale Flughafen in Trabzon konnte den Betrieb nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufnehmen. Wieso das Flugzeug von der Piste abkam, war nach Angaben der türkischen Behörden zunächst unklar. Pegasus ist eine private Fluglinie, die auch zahlreiche Flüge von der Türkei nach Deutschland anbietet. Unfallforscher des Aviation Safety Networks berichteten, das Flugzeug sei dann über eine Grasfläche auf einen Abhang zugerollt. Die Sicht sei daher eingeschränkt gewesen. Das Flugzeug war in der Nacht bei Regen gelandet und dann nach links von der Landebahn abgekommen. Dort kam es - mit der Nase steil nach unten Richtung Meer geneigt - zum Stehen. Das rechte der beiden Triebwerke sei vom Flügel abgebrochen und ins Meer gestürzt.


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