Rummenigge will Heynckes halten - "Wäre der idealste"

Fußball-Rekordmeister Bayern München hat seine Bemühungen um eine längerfristige Zukunft mit Trainer Jupp Heynckes intensiviert.

Heynckes hatte zuletzt mehrfach betont, er werde nach dem 30. Juni nicht mehr Trainer des FC Bayern sein.

Sollte man den 72-Jährigen nicht halten können, wollen die Münchner nur einen deutschsprachigen Trainer als Nachfolger verpflichten.

Grundsätzlich würde es Rummenigge nicht ausschließen, "dass Jupp am Ende des Tages am 1. Juli auf der Bank sitzt". "Den werden wir nicht kampflos aufgeben", sagte Rummenigge dazu. "Der idealste wäre Jupp Heynckes", sagte Rummenigge.

Aller Voraussicht nach bald Kollegen: Leon Goretzka (li.) und Sebastian Rudy.

Er erwarte "in wenigen Tagen" eine Entscheidung, ergänzte Rummenigge.

Rummenigge ließ in der Sendung "Wontorra" Stolz durchscheinen, im Kampf um Goretzka anscheinend neben Schalke auch die internationale Konkurrenz ausgestochen zu haben. "Dieser Spieler hat einen extrem großen Markt gehabt". Barcelona war dran, Real Madrid war dran, Juventus Turin war dran, Manchester United war dran. "Wenn ein Klub zu weit von den Tabellenplätzen zwei, drei, vier, fünf entfernt ist, leidet die Emotion", sagte Rummenigge. Emotion im Fußball bedeute für den 62-Jährigen, dass bis zum Saisonende um den Titel gekämpft werde.


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