Familie des Kindermodels "aus Sicherheitsgründen" umgezogen

Auch die Mutter des Jungen wurde kritisiert. Doch das geht nach hinten los. Wegen dieses Werbefotos sieht sich die schwedische H&M seit Wochen dem Vorwurf des Rassismus ausgesetzt. Schuld ist ein Kapuzenpullover aus der aktuellen Kollektion. Der Shitstorm in den sozialen Medien war gewaltig, Prominente äußerten sich zu dem Fall, der Musiker "The Weeknd" kündigte die Zusammenarbeit auf. Nachdem die Bekleidungskette H&M ein Werbemotiv veröffentlicht hatte, in dem der schwarze Junge einen Pullover mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" trägt, musste sich der Konzern massive Rassismusvorwürfe gefallen lassen. Wegen Anfeindungen ist die Familie des Kindermodels nun umgezogen.

Der fünf Jahre alte Junge zog zusammen mit seinen Eltern aus ihrem Haus in Stockholm. Die Proteste in und um Johannesburg gegen die Modekette hätten aber damit zu tun gehabt. "Hört auf, die ganze Zeit zu zetern, das hier ist ein unnötiges Problem". Für andere Schwarze und Afroamerikaner sei sie eine Verräterin: "Für sie bin ich eine Schande, sie finden, ich habe meinen Sohn für Geld verkauft".

Am Montag sagte sie in der britischen Fernsehsendung "This Morning", sie unterstütze die Diskussion über das Thema: "Ich weiß sehr wohl, was Rassismus ist". Von konkreten Drohungen berichtet Mango nicht. Der Grund: Liams Mutter Terry hatte das Shooting auf Facebook verteidigt und kein Verständnis für die Proteste geäußert. Nähere Details zu den "Sicherheitsbedenken" machte sie aber nicht. Ihr Sohn bekomme von dem Aufruhr um sein Modelfoto nur wenig mit. Liam habe bisher keinen Rassismus erleben müssen - und das soll laut Terry Mango vorerst auch so bleiben: "Er soll seine Unschuld bewahren".


Beliebt

VERBINDEN