Timothee Chalamet will Gage aus Woody-Allen-Film spenden

"Ich habe dreimal mit Woody Allen gearbeitet und es war ein Privileg".

"Zusammenarbeit ist ein Privileg" Während sich immer mehr Kollegen aus privaten Gründen vom Kultregisseur abwenden, gibt es aber auch den ein oder anderen Fels in der Brandung, der hinter dem Regisseur steht. Baldwin ist unter anderem in Woody Allens "To Rome with Love" und "Blue Jasmine" aufgetreten. Auch Greta Gerwig und Natalie Portman wendeten sich gegen den 82-Jährigen. Aber ich finde es unfair und traurig.

US-Schauspieler Timothée Chalamet spielt im Woody-Allen-Film "A Rainy Day in New York" mit. Alec etwa machte gestern [16. Januar] in einem Twitter-Posting darauf aufmerksam, dass Anfang der 90er Jahre sowohl in New York wie auch in Connecticut gegen Woody Allen ermittelt, aber keine Anklage erhoben worden sei.

Chalamet, dem für seine Rolle im Drama "Call Me by Your Name" (Kinostart: 1. März) Oscar-Chancen eingeräumt werden, erklärte weiter: "Ich lerne, dass eine gute Rolle nicht das einzige Kriterium ist, einen Job anzunehmen".

Auch Rebecca Hall (35) spendete ihre Gage. "Das wurde mir in den vergangenen Monaten mehr und mehr bewusst durch die Geburtsstunde einer Bewegung, die sich für das Ende von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und vor allem des Schweigens einsetzt". Irgendwo zwischendrin stehen Promis wie Selena Gomez, die zwar in Woody Allens neuem Film mitspielt, sich bisher aber nicht zur Situation geäußert hat. Das twitterte Alec Baldwin und verteidigte damit den im Kreuzfeuer stehenden Regisseur. Hintergrund dafür sind die Missbrauchvorwürfe der Adotiptochter von Allen, Dylan Farrow, gegen den Regisseur. Doch Allen wurde das Sorgerecht entzogen, er trennte sich von seiner Ehefrau Mia Farrow und heiratete deren Adoptivtochter Soon Yi Previn, mit der er eine laufende Affäre hatte.


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