Daimler und BMW planen Carsharing-Fusion

Auch Daimler und BMW wollten die "Markt- und Mediengerüchte" am Dienstag nicht kommentieren.

BMW und Daimler werden laut einem Zeitungsbericht ihre Tochtergesellschaften Drive Now und Car2Go in Kürze zusammenlegen. Die Verhandlungen seien auf der Zielgeraden, berichtet das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach soll die Fusion schon im Februar bekannt gegeben werden. "Ohne Zustimmung von Sixt ändert sich bei Drive Now nichts", habe es aus der Zentrale des Autovermieters in Pullach, der mit 50 Prozent an Drive Now beteiligt ist, stets gelautet.

Das manager magazin hatte bereits vor rund einem Jahr über die Pläne der beiden Autobauer berichtet, sich gegen den amerikanischen Mitfahrdienst Uber in Europa zu verbünden. Gleichwohl werde Sixt in die Rolle des Minderheitspartners gehen. Lediglich die Technik im Hintergrund soll auf eine gemeinsame Plattform gebracht werden.

Nach Informationen der FAZ ist geplant, die beiden Marken DriveNow und Car2Go zu erhalten, aber die Angebote auf einer gemeinsamen Internet-Plattform zu bündeln.

DriveNow hatte kürzlich erklärt, im laufenden Jahr seien "Weichenstellungen beim Geschäftsmodell angedacht, um Carsharing für weitere Anwendungsfälle zu öffnen".

Das in Großstädten wie Berlin beliebte Carsharing-Prinzip basiert auf der Leihe eines Fahrzeug für kurze Zeit. Car2Go hat 14.000 Autos und drei Millionen Kunden, DriveNow hat 6000 Autos und eine Million Kunden.


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