Erster Masernfall seit 20 Jahren - aus Deutschland importiert

Jetzt meldet das Land in Zentralamerika einen neuen Fall: Eine 17-Jährige Guatemaltekin hat sich demnach während eines Aufenthalts in Deutschland mit den Masern angesteckt. Medienberichten zufolge sind die Masern-Impfraten in Guatemala seit Jahren zu niedrig. Das Ministerium hat bereits weitreichende Schutzmaßnahmen ergriffen.

Alle Schüler und Lehrer der Schule in Guatemala-Stadt sollen nun geimpft werden. In Guatemala sind die Impfquoten merklich zurückgegangen, seitdem jahrelang niemand mehr an Masern erkrankt war. In Deutschland hingegen gab es laut Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr fast 1.000 Masernerkrankungen. Die Impfung wird von einer größer werdenden Gruppe Menschen abgelehnt und ist daher immer wieder Thema medialer und politischer Debatten. In seltenen Fällen kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.


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