Bäche, Flüsse, Badeseen Resistente Keime in unseren Gewässern

Das berichtet der NDR unter Berufung auf Wasser- und Sedimentproben aus zwölf Gewässern in Niedersachsen. Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut sagte dem Sender, das Ausmaß überrasche ihn. Laut dem NDR handelt es sich bei den gefundenen Keimen um multiresistente gram-negative Bakterien (MRGN). Dieses würde im Gegensatz zur Humanmedizin in der Tierhaltung in größeren Mengen eingesetzt. Laut NDR-Bericht war schon bekannt, dass resistente Erreger in der Umwelt zu finden sind. Es liege bereits seit längerem die Vermutung nahe, dass auch im Rhein und anderen Gewässern von Nordrhein-Westfalen antibiotika-resistenter Keime existieren, sagte der BUND-Landesgeschäftsleiter Dirk Jansen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Systematische Kontrollen gibt es dem NDR zufolge aber bislang nicht. Wenn ein Mensch mit einem solchen Bakterium besiedelt sei, könne dies ein Problem sein. Gefährlich kann es aber werden, wenn das Immunsystem durch eine Krankheit geschwächt ist.

Gefunden wurden die multiresistenten Erreger unter anderem an der Thülsfelder Talsperre und am Zwischenahner Meer. Laut dem Umweltministerium in Hannover erfüllen die Kläranlagen die gesetzlichen Vorschriften.

Gegen Antibiotika resistente Keime lassen sich auch in Bächen, Flüssen und Badeseen nachweisen.


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