Dortmund-Boss Watzke verlängert bis 2022

Bei Borussia Dortmund stellt man die Weichen für die Zukunft.

Der Kontrakt von Treß, bislang bis zum 30. Juni 2020 befristet, wird vorzeitig bis zum 30. Juni 2022 ausgedehnt.

Zuletzt war von einer bevorstehenden Verlängerung bis 2021 berichtet worden. Zudem rückt der bisherige Prokurist Carsten Cramer zum 1. März ebenfalls in die Geschäftsführung auf und wird dort für die Bereiche "Vertrieb und Marketing" sowie "Digitalisierung" verantwortlich sein, teilte der BVB weiter mit. Der Vertrag des 58-Jährigen wird ebenso verlängert wie der Kontrakt von Co-Geschäftsführer Thomas Treß. "Zu gegebener Zeit werden wir entsprechende Gespräche führen und Entscheidungen bekannt geben", sagte Klub-Boss Hans-Joachim Watzke, dessen Vertrag am Dienstag bis 2022 verlängert wurde. Zu ihnen besteht ein enormes Vertrauensverhältnis, das in den vergangenen 13 Jahren immer noch größer geworden ist.

15 Punkte holte Stöger mit Borussia Dortmund aus sieben Bundesligaspielen, nur im Pokal beim FC Bayern setzte es eine Niederlage. Auch sein Vertrag läuft bis 2022.

Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer in Dortmund. Dann ist er 63 Jahre alt. Watzke könnte als Nachfolger von Rauball BVB-Präsident werden - denn Rauball feiert Weihnachten 2022 seinen 76. Geburtstag. Zu Beginn seiner Amtszeit bewahrte er den Traditionsverein vor der Insolvenz. Über die Beförderung von Cramer sagte Rauball: "Die für den BVB enorm positive Entwicklung im Bereich, Marketing und Vertrieb' wiederum ist in erster Linie dem hohen Einsatz und der Expertise von Carsten Cramer zu verdanken". Unter Watzkes Führung wird der Umsatz der Schwarz-Gelben in diesem Geschäftsjahr die Halbe-Milliarde-Euro-Schallmauer sprengen. Dortmund ist weiterhin gut positioniert im Rennen um die Champions-League-Plätze - allerdings spielt die Borussia nur biederen und wenig überzeugenden Fußball.


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