Dyson plant drei eigene E-Autos

Zukünftig möchte der britische Hausgerätehersteller auch Elektroautos bauen. Neuartige Akkus sollen die Konkurrenz überflügeln. Demnach soll das erste Modell nur einige tausend Mal gebaut werden. Das Blatt sprach von einem "gewagten Versuch, die Automobilindustrie aufzumischen". Wie die Financial Times nun berichtet, hat der britische Haushaltsgeräte-Spezialist nicht nur eines, sondern gleich drei E-Auto-Modelle in der Pipeline. Das erste Dyson-Modell solle noch mit Lithium-Ionen-Batterien laufen. In ihnen wolle Dyson dann auch auf die hauseigene Feststoff-Batterietechnik setzen, heißt es in dem Bericht.

Um in den Markt der Autobauer einzusteigen, nimmt Dyson beachtliche Summen in die Hand: Die vor allem für kabellose Staubsauger, ringförmige Ventilatoren und vergleichsweise hochpreisige Föhn-Technologie bekannte Entwickler-Firma will nach eigenen Angaben eine Milliarde Pfund (rund 1,12 Milliarden Euro) in die Batterieentwicklung investieren. Solche Batterien sollen mehr Energie speichern können als die heute verbreiteten Lithium-Ionen-Akkuzellen. Auch Autohersteller und Zulieferer forschen an Feststoffbatterien. Toyota will sie bis zum Jahr 2025 in den Fahrzeugen haben.

Unternehmensgründer und Chef James Dyson wollte die Informationen nicht kommentieren: "Wir reden nicht darüber, was wir machen".

Das erste Dyson-Auto soll laut Insidern nur wenige tausend Mal produziert werden - es ist also eher ein Testversuch, um die Produktionsabläufe und den Markt zu erkunden. Eine weitere Milliarde soll in die Fahrzeugproduktion fließen.


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