IOS 12: Auf diese Features dürfen sich Apple-Nutzer freuen

Sein Team wird zukünftig mehr Zeit haben, an neuen Funktionen zu arbeiten und sich auf Verbesserungen "unter der Haube" zu konzentrieren, ohne jährlich an eine Liste neuer Features gebunden zu sein, die vor allem von der Marketing-Botschaft bestimmt werden.

Apple arbeitet an der nächsten großen iOS-Hauptversion gemäß den vorliegenden Infos unter dem Codenamen "Peace" (zu Deutsch: Frieden).

Ein etwas zurückgenommenes Entwicklungstempo für iOS und auch macOS war bereits zuvor vermutet worden. Das dafür notwendige macOS 10.14 soll intern den Codenamen "Liberty" tragen.

Apple setzt auf eine neue Strategie bei der Weiterentwicklung von iOS: Um Fehler und unfertige Bestandteile zu vermeiden, können die Entwickler des Konzerns die Umsetzung von Funktionen im Problemfall aufschieben, statt sich dem bisher straffen Update-Zyklus unterordnen zu müssen, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

- Features sollen funktionieren, wie versprochen und ohne Fehler sein. Dies soll künftig verhindert werden, indem die Entwickler mehr Freiheiten haben, unausgereifte Features auf eine nächste iOS-Version zu verschieben. Der Multitasking-Mode, über den mehrere Anwendungen in einem Fenster genutzt werden können oder die Möglichkeit, auf dem iPad eine App zwei Mal zu öffnen, wird wohl ebenfalls erst 2019 verfügbar werden. Letztere soll beispielsweise die Option bekommen, bestimmte E-Mail-Konversationen einfach durch Knopfdruck stummzuschalten.

Mit iOS 12 soll es zudem neue Animoji geben, die dann auch auf ein neues iPad mit Face ID kommen sollen.

Wenn ein Feature noch nicht fertig ist, dürfen die Entwickler dessen Einführung zurückstellen, heißt es in dem Bericht. Führungskräfte des kalifornischen Technologiekonzerns sollen vor nicht allzu langer Zeit eine strategische Neuausrichtung für die Software-Entwicklung angeordnet haben.

Der Schritt, den Entwicklern mehr Zeit zu geben, wird als kulturelle Veränderung der Unternehmensphilosophie von Apple gesehen. Es sei in Jahren der erste größere Einschnitt in Apples Entwicklerkultur, die bislang davon geprägt war, von Version zu noch funktionsbeladenerer Version zu eilen.

Zunächst bekräftigt der Bloomberg-Bericht das, was bereits zuvor gemeldet wurde.

Das Rätselraten um den Verfügbarkeitstermin von Intels neuen. In den letzten Jahren war das Unternehmen nämlich immer bestrebt, jährlich möglichst viele und beeindruckende neue Funktionen vorzustellen, die zum Kauf motivieren und Apple als Innovationstreiber erscheinen lassen, mit dem andere Unternehmen bei der Entwicklung nicht mithalten können.


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