Kim Jong-un zufrieden mit Olympia-Empfang in Südkorea

Das "warme Klima von Aussöhnung und Dialog" müsse weiter gefördert werden, sagte Kim Jong Un demnach. Er sei beeindruckt von der südkoreanischen Gastfreundschaft gegenüber den Nordkoreanern gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur KCNA.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un ist staatlichen nordkoreanischen Medien zufolge zufrieden mit dem Empfang seiner Delegation bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang.

Nordkoreas Machthaber hat angeblich "wichtige Anweisungen" gegeben, um die Atmosphäre der Versöhnung mit Südkorea aufrecht zu erhalten.

Kim habe aufgezeigt, wie die innerkoreanischen Beziehungen künftig verbessert werden sollten, und angeordnet, praktische Maßnahmen auszuarbeiten, hieß es.

Erste Bewegungen in diese Richtung schien es auch zu geben: US-Vizepräsident Mike Pence zumindest erklärte, die Vereinigten Staaten seien für Gespräche ohne Vorbedingungen bereit. Entsendet hatte Pjöngjang unter anderem das protokollarische Staatsoberhaupt, den 90 Jahre alten Kim Yong Nam, sowie Kims Schwester, Kim Yo Jong.

Der Premierminister Japans, Shinzo Abe, hat unterdessen bekräftigt, dass es notwendig sei, "maximalen Druck auf Nordkorea" aufrechtzuerhalten. Südkoreas Staatschef Moon Jae In hatte die Delegation am Samstag im Präsidentenpalast in Seoul empfangen. Führt Olympia tatsächlich zur Entspannung auf der koreanischen Halbinsel? Allerdings hat Nordkorea seit Beginn der Winterspiele die Lautstärke seiner Propaganda-Beschallung an der Grenze zu Südkorea gesenkt.

Offiziell befinden sich Nord- und Südkorea weiterhin im Kriegszustand.

Die verfeindeten Länder setzen seit 2016 wieder große Lautsprecher-Batterien an der entmilitarisierten Zone ein, um die Gegenseite mit Musik, Nachrichten und Propaganda zu beschallen.


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