Berliner U-Häftling soll Frau in Duisburg getötet haben

Ein 29-Jähriger soll die Geschäftsführerin des Café Vivo letzten Mai getötet haben. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen.

Mit Hilfe einer DNA-Spur vom Tatort hat die Polizei mehr als neun Monate nach der Tötung einer Café-Inhaberin in Duisburg einen Tatverdächtigen ermittelt. Die Mordkommission "MK Hafen" hatte die Ermittlungen aufgenommen, umfangreich Spuren gesichert, Videos ausgewertet, viele Zeugen und Angehörige befragt. Doch das änderte sich im November 2017. Ein Duisburger Richter erließ jetzt einen weiteren Haftbefehl wegen Totschlagsverdachts gegen ihn. Wegen bewaffneten Diebstahls in Berlin sitzt der Mann dort seit ein paar Wochen in U-Haft. Der 29-Jährige ist Venezuelaner und war vor den jüngsten beiden Taten als Kleinkrimineller bekannt.


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