Gold für deutsche Eiskunstläufer

Die deutschen Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot haben bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille gewonnen. Somit gewann das Paar mit insgesamt 235,90 Punkten die Goldmedaille.

Nach der perfekten Kür flossen die Tränen: "Es ist mein Moment, es ist eine unglaubliche Geschichte", rief eine überglückliche Aljona Savchenko und auch ihr Partner Bruno Massot konnte die Freudentränen nicht zurückhalten. "Ich bin so glücklich und habe geheult", sagte Katarina Witt, Deutschlands zuvor letzte Eiskunstlauf-Olympiasiegerin, unmittelbar nach Gold der Deutschen Presse-Agentur.

Mit Olympia-Gold krönten die beiden ihre Karriere, hatte diese Medaille doch noch im eindrücklichen Palmarès der beiden gefehlt. Es ist der erste deutsche Paarlauf-Olympiasieg seit 1952. An die Bestmarke von 237,71 Punkten der russischen Olympiasieger Tatjana Wolossoschar/Maxim Trankow kam im Finale aber kein Paar heran. Für die 34-jährige Savchenko war es die dritte Olympia-Medaille. Mit ihrem langjährigen Partner Robin Szolkowy holte sie sowohl in Vancouver 2010 als auch in Sotschi 2014 die Bronzemedaille.

Das deutsche Duo holte den Rückstand aus dem Kurzprogramm noch auf
Das deutsche Duo holte den Rückstand aus dem Kurzprogramm noch auf

Nachdem der Erfolg unter Dach und Fach war, standen prominente Gratulanten bereit, unter anderem IOC-Präsident Thomas Bach, der die weinende Savchenko erst einmal in den Arm nahm. Weil die Konkurrenz danach patzte, reichte es mit der Winzigkeit von vier Zehnteln vor den Chinesen doch noch zu Gold. "Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mehr daran geglaubt", sagte Zuschauer Bach. "Sie ist ein wirklicher olympischer Champion", stellte der IOC-Präsident fest.

Ryom Tae Ok/Kim Ju Sik (69,40), die sich als einzige Nordkoreaner sportlich für die Spiele qualifiziert hatten, sind vorerst Elfte.


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