Google erweitert AMP-Webseiten um "Stories"

Schnell gab es Nachahmer wie Facebook und Instagram, letztere sind mit dem Format fast erfolgreicher als "Erfinder" Snapchat. Durch die Geschichten wischt man sich übrigens nicht, sondern tippt sich weiter - ganz so, wie in Instagram oder Snapchat.

Wie Google auf seinem Blog erklärt, sollen Publisher über die AMP-Stories ihre News und Informationen als visuelles Storytelling übermitteln können. Wie bereits von den oben genannten Social-Media-Plattformen bekannt, funktionieren die AMP-Stories wie eine Slideshow, in der Text-, Bild- und Video-Inhalte auf eine neue Art und Weise kombiniert werden. Im Unterschied zu den sozialen Netzwerken sind sie nicht nur im eigenen Ökosystem abrufbar, sondern offen und plattformübergreifend.

Die Washington Post hatte bereits Gelegenheit, die Stories zu testen, und scheint überzeugt: "Mit diesem Format können wir unseren Qualitätsjournalismus präsentieren, wenn wir mehrere Elemente zusammenführen wollen".

Auf der Website des AMP-Projekts werden die Features der AMP Stories im Einzelnen vorgestellt. Anders als AMP-Stories, die sich wohl auch am Desktop aufrufen lassen. Google arbeitet zum Start der Stories mit CNN, dem Verlag Condé Nast und anderen US-Medienhäusern zusammen.

AMP Story bringt außerdem einige vorgefertigte Templates für das Layout sowie standardisierte UI-Controls und Komponenten für die Gestaltung von Stories mit.

Mit den Stories umsetzbar sind etwa aufwendige Reportagen, die gezielt für den vertikalen Bildschirm konzipiert sind. Zunächst gibt es die ersten Stories nur als Vorschau - die Entwickler und Verlage sollen genug Zeit haben, das neue Format auszuprobieren.

Die AMP Stories sind (wie alle anderen AMP Inhalte auch) für alle frei zugänglich - ebenso sind sie nicht an ein bestimmtes System gebunden, sondern von allen Endgeräten nutzbar.


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