Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien mit toten Russen

Bei einem schweren US-Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien vergangene Woche sind auch mehrere russische Söldner getötet worden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sprach am Donnerstag von "fünf Toten, die vermutlich russische Staatsbürger sind".

Der Sprecher des russischen Präsidenten Putin, Dmitri Peskow, sagte, der Kreml habe nur Informationen über russische Militärangehörige in Syrien und wisse nichts über möglichen Tod von anderen Russen im Land.

Nach früheren Angaben des Pentagons wurden beim Angriff etwa 100 Kämpfer des syrischen Regimes getötet.

Russland setzt vielen Belegen zufolge in Syrien neben regulären Soldaten auch Söldner einer Privattruppe ein, die unter dem Namen Wagner firmiert.

Russland hat stets dementiert, dass es die private Sicherheitsfirma einsetzt.

Der Außenpolitikexperte Wladimir Frolow kommentierte den Vorfall im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als "großen Skandal".


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