McDonald's: Verurteilt Zustände in OSI-Schlachthof

Die Fastfood-Kette spricht von nicht akzeptablen, gravierenden Verfehlungen.

Im konkreten Fall haben McDonald's und Tierrechtsaktivisten nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen Verantwortliche eines Schlachthofs des Nahrungsmittelkonzerns gestellt. Wir haben den Bezug von Fleisch von besagtem Schlachthof unmittelbar nach Kenntnis der Vorwürfe bis auf weiteres einstellen lassen.

Die OSI-Zentrale in Gersthofen will die Vorwürfe nun untersuchen.

Eine vollumfassende Klärung der Vorwürfe ist uns sehr wichtig.

Auf dem Hof werden laut Landratsamt täglich 200 Rinder geschlachtet - unter anderem für einen Zulieferer der Burgerkette.

Laut eines Sprechers des Landesratsamts hätten vom Veterinäramt gesichtete Überwachungsvideos Anlass zum sofortigen Handeln gegeben. Schon 2015 waren die Zustände in der Anlage bemängelt worden. Der Betrieb müsse ein Konzept vorlegen, wie die Mängel, die zu dem massiven Tierschutzverstößen geführt haben, behoben werden könnten. Aufgrund der aktuellen Vorwürfe haben wir die OSI Food Solutions aufgefordert, die konsequente Umsetzung drastisch zu beschleunigen. "Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie diese Haltung vollumfänglich und mit aller Kraft unterstützen", kommentiert McDonald's die Vorfälle.


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