Niki fliegt für Lufthansa

Beide Seiten sind sich über die Vermietung zahlreicher Maschinen an die Lufthansa-Tochter Eurowings einig.

Eurowings erklärt allerdings auf Nachfrage von airliners.de, eine Entscheidung über eine Kooperation mit Lauda Motion sei noch nicht gefallen. Lauda selbst sagte am Donnerstag: "Wir haben darüber diskutiert, aber es ist noch nichts passiert". Daher wurde spekuliert, ob Lauda Motion unter anderem im sogenannten Wet-Lease Flüge im Namen von Condor durchführen könnte. Allerdings hatten auch der Reiseveranstalter Thomas Cook und seine Flugtochter Condor Gespräche mit Lauda bestätigt. Ursprünglich hatte Lufthansa die Airline übernehmen wollen, letztlich sicherte sich aber der Gründer Niki Lauda (68) das Unternehmen.

Nicht nur das "Manager Magazin", auch andere deutsche Medien mutmaßen, dass eine deutsche Fluggesellschaft Anschubhilfe geben wird - das heißt, dass Lauda anstelle eines eigenen Vertriebs die Maschinen an andere Gesellschaften verleasen könnte. Das wollte man bei Thomas Cook aber nicht bestätigen. "Wir sind in Gesprächen mit Lauda Motion und sobald etwas feststeht, werden wir darüber kommunizieren".

Die ehemalige Air-Berlin-Tochter Niki wird nun doch für den Lufthansa-Konzern fliegen. Als nächstes scheiterte auch der britische Luftfahrtkonzern IAG (bzw. dessen Billigtochter Vueling) mit einem Kauf von Niki an einem Rechtsstreit um den Insolvenzort.

Überraschende Wende bei der österreichischen Fluglinie Niki. Die Buchungsfreigabe für diese Verbindungen könnte noch im Laufe dieser Woche stattfinden.


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