Zahlreiche Tote und mindestens 20 Verletzte bei Schießerei an US-Schule

Der lokale Fernsehsender WSVN berichtete unter Berufung auf die Feuerwehr, dass zwischen 20 und 50 Menschen verletzt worden seien. Drei von ihnen befinden sich nach Spitalangaben in kritischem Zustand.

Er habe "zahlreiche Magazine, viele Magazine" bei sich gehabt, "und derzeit glauben wir, dass er ein AR-15 Gewehr bei sich hatte", sagte Israel weiter. Er sei zuvor aus disziplinarischen Gründen von der Schule verwiesen worden.

Bill Nelson, demokratischer Senator aus Florida, sagte zu Fox News: "Jedes Mal, wenn das passiert, sagen wir, Genug ist genug', und dann passiert es wieder". Unter einer Gasmaske geschützt habe er Rauchbomben gezündet. Erst eine knappe Stunde nach der ersten Alarmierung konnte die Polizei erste Entwarnung geben.

Einsatzkräfte mehrerer Polizeieinheiten waren vor Ort.

Legende: Schüler verlassen das Schulgebäude.

Legende: Die Bewohner von Parkland sind fassungslos ob der Tat.

Florida
Das Videobild von WPLG-TV zeigt wie Schule der Marjory Stoneman Douglas High School evakuiert wird

Der Amoklauf begann kurz vor Schulschluss an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, rund 75 Kilometer nördlich von Miami. Der mutmaßliche Schütze ist den Angaben zufolge gefasst. Die "Douglas High School" ist mit etwa 3000 Schülern die größte Schule des Schuldistrikts. Bei einer Pressekonferenz verurteilt er die Attacke als das "pure Böse". Fernsehbilder zeigten, wie Rettungskräfte Verletzte auf Tragen zu Krankenwagen transportierten.

Verängstigte Schüler und Lehrer, die am Mittwoch den Valentinstag gefeiert hatten, verbarrikadierten sich in Schultoiletten oder in Schränken beziehungsweise versteckten sich unter Tischen. Die Schülergruppen wurden wurden von bewaffneten Polizisten begleitet.

Eltern durften ihre Kinder inzwischen von der Schule abholen.

Präsident Donald Trump wurde über den Vorfall unterrichtet, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses. "Wir schließen die Opfer und ihre Freunde und Familien weiter in unsere Gedanken und Gebete ein", sagte Trumps Sprecherin. Der Sheriff warnte über Twitter zunächst vor dem immer noch frei herumlaufenden Schützen. Vor drei Wochen waren in Kentucky zwei Schüler durch Kugeln ums Leben gekommen.

Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler einer High School in Parkland, Florida, hatte zuvor 17 Menschen getötet.

Prominente fordern via soziale Medien wiederholt ein schärferes Waffengesetz. Regierung und Parlament haben dieser Forderungen in Vergangenheit jedoch stets eine Absage erteilt.


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