Feigenbutz' blutiger Sieg - "Das war Krieg"

Das war beileibe kein Kampf für Zartbesaitete. Mit einer tiefen Wunde an der Nasenwurzel, das Gesicht, die Wangen, der Hals vom Blut verschmiert oder besprenkelt, stand der Südafrikaner Ryno Liebenberg im Ring, schwer angeknockt von den wütenden Schlägen seines deutschen Widersachers Vincent Feigenbutz.

Ludwigsburg/Karlsruhe (pm/vg) Der Karlsruher Boxer Vincent Feigenbutz hat am Samstagabend in Ludwigsburg gegen Herausforderer Ryno Liebenberg durch technischen K.O. gewonnen. -Sieg seinen IBF-Intercontinental-Titel erfolgreich verteidigen. Durch einen stark blutenden Cut am Auge von Liebenberg, brach der Ringrichter den Fight zu dessen eigenem Schutz in der sechsten Runde ab. Es war ein sehr, sehr harter Kampf. "Respekt an ihn, wir haben heute etwas für das Boxen getan", sagte Feigenbutz bei Sport1.

Das vorzeitige Ende bringt Feigenbutz nicht nur die Anerkennung der Szene, sondern wahrscheinlich auch schon bald eine Chance auf die Erringung des Weltmeistertitels. Aktuell verzeichnet der Karlsruher 28 Siege aus 30 Profikämpfen - laut Team Sauerland hat er eine K.O.

Sollte der Youngster Liebenberg bezwingen, winkt ihm in diesem Jahr womöglich noch ein WM-Kampf. Feigenbutz hatte sich zuvor in einem harten Trainingslager im Schnee von Slowenien vorbereitet.


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