IOC-Kritiker Pengilly muss Spiele verlassen

Pikant: Beide werden bei der Schlussfeier fehlen.

Adam Pengilly, Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), muss die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verlassen.

Pengilly bestritt, dass er den Wachmann angegriffen habe. "Ich habe versucht, an dem Wachmann vorbeizukommen, als dieser sagte, ich solle in eine andere Richtung gehen", sagte Pengilly. Der Wachmann soll sich dem IOC-Mitglied in den Weg gestellt und nach der Akkreditierung gefragt haben. "Zu keinem Zeitpunkt habe ich ihn angefasst", erklärte der Brite aber. "Das ist das, was ich nicht weiß, weil ich das Video nicht gesehen habe", sagte IOC-Sprecher Mark Adams. "Was physischen Kontakt betrifft, war mein Verständnis, dass es einen gab", meinte Adams.

Der Internationale Bob- und Skeletonverband IBSF nahm den Vorfall "mit Bedauern" zur Kenntnis und entschuldigte sich beim IOC, hieß es in einer Stellungnahme.

Das IOC-Mandat des früheren Skeletonfahrers und zweimaligen Olympiateilnehmers endet ohnehin am 25. Februar, des Schlusstages der Pyeongchang-Spiele. Der ehemalige Skeleton-Pilot bestätigte in einem Gespräch mit dem Fachportal "insidethegames", dass es an einer Sperre vor dem IOC-Hotel eine verbale Auseinandersetzung mit einem Sicherheitsmann gegeben habe.

Das IOC kündigte zudem an, dass Präsident Thomas Bach den betroffenen Sicherheitsmitarbeiter treffen werde.


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